Tagesausflug nach Göteborg (Schweden)




Schweden:
Einwohner 8,9 Mio
Sprache: Schwedisch
Hauptstadt: Stockholm
Währung: Schwedische Krone
größte Städte:
Stockholm: 703000 Einwohner,
Göteborg: 444000 Einwohner,
Malmö: 242000 Einwohner
Göteborg:
- zweitgrößte Stadt Schwedens
- Größter Seehafen Skandinaviens
- am Göta-Fluss gelegen


Die Hinfahrt
Am 22.04.2004 war frühes Aufstehen angesagt. Ziel war die Stadt Göteborg an der Westküste von Schweden. Von Lokken fuhren wir mit dem Auto zum Hafen in Frederikshavn an der Ostküste von Norddänemark(ca. 47km). Schnell war ein Parkplatz gefunden und es ging zum Schalter um die Tickets zu kaufen. Hinfahrt mit der etwas teueren Schnellfähre, Fahrzeit knappe 2 Stunden, für die Rückfahrt blieb nur die normale Fähre mit einer Fahrzeit von ca. 3,5 Stunden.

Auf der Schnellfähre war an diesem Tag nicht viel los und so hatte man entsprechend viel Platz. Langsam verließen wir den Hafen in Frederikshavn. Auf offener See wurde die Fähre gut beschleunigt und dank der ruhig See hatten wir eine Prima Überfahrt. Knapp eine Stunde später sahen wir die Einfahrt von Göteborg. Laut Fährplan sollten wir bis zum anlegen ca. 2 Stunden brauchen und wir wunderten uns das wir "scheinbar" schon am Zeil sein sollten. Der Fährplan hatte jedoch die richtige Fahrtdauer angeben, denn als wir die Einfahrt von Göteborg sahen, wurde die Fähre auf Schrittgeschwindigkeit abgebremst. Nicht eine kleine Welle war mehr zu sehen. So blieb viel Zeit um die diversen Fotos von der Hafeneinfahrt und der angrenzenden Stadt zu machen. Gegen 10 Uhr legten wir am Anleger an.

Unser Stadtrundgang durch Göteborg

Bevor es nun in die Stadt ging, kam der Zoll. Eine Angelegenheit die für uns Mitteleuropäer doch schon eine Seltenheit darstellt. Hier nach Schweden aber wohl noch recht aktiv ist. Während in Dänemark Getränke mit geringem Alkohalanteil, wie Bier und Wein noch recht günstig sind und Hochprozentiges schon teurer ist, gibt es in Schweden sehr harte Regel und hohe Steuern. Entsprechend kaufen Schweden in Dänemark palettenweise Bier.
Vom Terminal führt eine Brücke über die 4-6 spurige Straße, die sich entlang des Göta-Flusses erstreckt. Irrtümlicher Weise wählten wir nicht den direkten Weg in die Innenstadt, sondern kamen erstmal in ein reines Wohngebiet, in dem es mehr auf- und ab ging als uns lieb war. An einer Bank holten wir uns dann etwas Geld für den Tag und mit der Karte ging es auf Richtung Zentrum.

Vorbei an den diversen Gebäuden der Universität zu Göteborg. Am Wallgraben angekommen ging es auf Ela´s Wunsch in die Fischhalle (Wer mich kennt, weis das ich für die Wasserleichen nix über habe).


Von dort ging es entlang des Wallgrabens Richtung Hauptbahnhof. Durch einen schönen  Grünstreifen entlang des Wassergrabens. Vorbei an einer alten Schleuse, diese ist im Sommerhalbjahr häufig in Betrieb. In diese Zeit ist es möglich die Stadt von der Wasserseite kennen zu lernen.
Der Hauptbahnhof gliedert sich in 2 Bereiche. Den Historischen Kopfbahnhof und den lichtdurchfluteten Ericsson Busbahnhof. Niemand muß draußen auf seinen Bus warte, alle Busse fahren bis direkt an das lange Terminal. So hell, freundlich und übersichtlich kann man den ÖPNV in Deutschland nun wünschen.

Beim Thema Ericsson darf natürlich Nokia und Siemens nicht fehlen.
Schweden ist das Land mit der größten Handyanzahl je Einwohner. Diese Umstand macht sind in der City dadurch bemerkbar, das man entweder alle 5 min einen Ausfallschritt zu Seite macht, oder von einem SMS-Schreiber das Handy in den Bauch gestoßen bekommt.

Es folgte ein Besuch im großen Einkaufszentrum. Hier kann man sehen wie die Schweden, es mit dem Alkohol halten. In einem der wenigen Geschäfte in denen überhaupt Wein und Hochprozentiges eingekauft werden kann, sind die Preise gleich mehrstellig und an der Türe hält ein Uniformträger Wache.

Am Ausgang Richtung Göta-Fluss fanden wir Infos über die größte Baustelle die Göteborg je erlebt hat. Ziel des Projekt ist es die Stadt zum Wasser hin zu öffnen. Zur Zeit versperrt, aus der Stadt kommend, überall die 4-6 spurige Hauptstrasse den Weg zum Fluß. Man hat geplant die Strecke von 1500m unter die Erde zu verlegen. Mehr Infos  auf den Bilder vom Tunnelbau und in englischer Sprache auf: http://www.vv.se/gotaleden


Nun noch ein Besuch bei der 4-Mast Bark "Viking", weiter gings Richtung Oper entlang der Göta. Die Füße meldeten SOS und so ging es nun auf kurzem Wege Richtung Fähr-Terminal, wo unser Fähre planmäßig gegen 19 Uhr wieder Richtung Dänemark ablegte.


Die Rückfahrt

Leider fuhr abends keine Schnellfähre mehr. Die Normale Fährzeit beträgt gute 3 Stunden und wie schon von der Hinfahrt bekannt, wird auf der Göte nur Schrittgeschwindigkeit gefahren (keine Welle entfernt sich von Schiff), so hatten wir viel Zeit um uns von Göteborg zu verabschieden.
An der Hafenausfahrt befinden sich noch rechts und links 2 herrliche Unterkünfte, wer möchte da nicht mal ein paar Inselpunkte verteilen? Nur die Farbe aussuchen, Rot oder Grün und los geht es :-)